
Hier finden Sie unsere monatlichen Gartentipps.
Jeden Monat finden Sie hier nützliche Tipps für Ihren Garten.
Schauen Sie doch gerne vorbei!
- Gartentipps
Oktober
Was ist zu tun
- Nistkästen säubern oder neue aufhängen, diese können dann schon mal besichtigt und auch als Unterschlupf im Winter genutzt werden
- Futtersilo für unsere Gartenvögel aufhängen und regelmäßig auffüllen
- nicht zu viel aufräumen
- Insekten und Kleintiere freuen sich über ein Winterquartier
- Äste von Heckenschnitt an ruhiger Stelle im Garten zu einem Totholzhaufen aufsetzen, etwas Laub darüber und fertig ist das Igelhotel
- abgeblühte Samenstände als natürliches Vogelfutter stehen lassen
- Insekten nutzen die hohlen Stängel gerne zum Überwintern/zur Eiablage, auch das ist eine Futterquelle für unsere Vögel
- Blumenzwiebel pflanzen, damit es im Frühling bunt wird
- dabei auf die Blütezeit achten, durch entsprechende Auswahl kann man sich von Anfang Februar bis in den Juni über schöne Blüten freuen
- nun ist auch ideale Pflanzzeit für z.B. Clematis, wurzelnackte Rosen, Obstgehölze und Heckensträucher
- Obstbäume
- durch anbringen von Leimringen am Stamm vor Frostspannern schützen. Dies verhindert, dass die flugunfähigen Weibchen in der Krone ihre Eier ablegen und verringert so den Kahlfraß im Frühjahr.
- Faulende/pilzige Früchte entfernen auch wenn Sie noch am Baum hängen
- Baumscheiben (ca. Kronendurchmesser) unkrautfrei halten und auf Wühlmausgänge kontrollieren (ggf. Fallen aufstellen), mit Kompost, trockenem Pferdemist oder Laub abdecken
- Baumpfähle kontrollieren, ob diese noch stabil stehen ggf. ersetzten
- Weißanstrich aufbringen oder erneuern
- Schützt die Stämme jüngerer Bäume vor zu stärker Erwärmung durch Wintersonne, damit die Rinde nicht aufreißt durch zu große Temperaturunterschiede
- Boden wenn möglich nicht brach liegen lassen
- Gründünger einsäen oder z.B. die verwelkten Blumen einfach liegen lassen
- Laub sollte auf dem Rasen nicht liegen bleiben, aber im Beet, unter Bäumen und Sträuchern dient es als Mulchschicht und Kälteschutz
- schützt das Bodenleben
- kann im Frühjahr einfach abgeräumt werden und der Boden ist unkrautfrei
- Vögel finden hier auch noch länger Insekten und Würmer
Benjeshecke
Eine Benjeshecke (auch Totholzhecke genannt) ist eine Hecke, die durch das lockere Aufschichten von Gehölzschnitt, Ästen und Zweigen entsteht.
Man kann sie auch mit parallel gegenüber oder versetzt eingeschlagenen Stützpfosten in Form halten; im Zwischenbereich lässt sich dann weiteres Schnittmaterial aufsetzen.
Durch den natürlichen Verrottungsprozess sackt die Hecke kontinuierlich ab und wird im unteren Bereich zu wertvollem Humus.
Eine solche Hecke dient im Naturgarten als ökologischer Sicht- und Windschutz, natürliche Ein- oder Abgrenzung.
Durch die entstehenden Hohlräume ist sie ein wertvoller Lebensraum für zahlreiche Tierarten wie z.B. Zaunkönig, Igel, Erdkröten, Eidechsen und unzählige Insekten. So ist auch die geschützte Holzbiene auf trockenes, sonnenbeschienenes Totholz angewiesen. Sie ist die größte (bis 2,8 cm) heimische Wildbiene, auffällig pechschwarz mit blau-violett schimmernden Flügeln und braucht nektarreiche Blüten wie Muskatellersalbei, Blauregen, Geißblatt, Wicken oder Platterbsen (auch Staudenwicke genannt).
Benannt wurde die Benjeshecke nach den Brüdern Hermann und Heinrich Benjes, die dieses Prinzip Ende der 1980er-Jahre bekannt machten.


