Am Sonntagmorgen des 13. September 2026 machte sich eine fidele 13-köpfige OGV-Gruppe auf den Weg ins etwa eine Autostunde entfernte Schmelz. Ziel des Ausfluges war die sehenswerte Bettinger Mühle, in der Margit Frenzel eine individuelle Gruppenführung gebucht hatte.
Rudi Warken vom OGV Hüttersdorf und Mitglied des Mühlen-Garten-Führer-Teams begrüßte uns im Innenhof des beeindruckenden Areals und begann die Führung in der umfunktionierten, komplett restaurierten Scheune, in der tags zuvor noch eine Hochzeit stattgefunden hatte.

In der Bettinger Mühle können zu solchen Festivitäten auch Trauungen durchgeführt werden, entweder auf der sich hinter dem Gebäudekomplex befindenden grünen Mühleninsel, die von einem beeindruckend weit ausladenden Lindenbaum eingenommen wird oder auch im Trauzimmer, der Mennonitenstube, innerhalb der Mühle.
Die Bettinger Mühle blickt auf eine lange Zeit zurück, da sie im Jahr 1246 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Sie hat sich im Laufe der Jahrhunderte von einer Getreide- und Bannmühle zu einem lebendigen Kulturzentrum entwickelt. Auf der Mühleninsel oder Primsinsel finden Bauern- und Mittelaltermärkte statt. Die Insel hat sich deshalb gebildet, weil sie auf der einen Seite von der Prims umflossen wird und unterhalb der Mühle führt abgeleitetes Flusswasser zur Antreibung des Mühlenrades, um danach wieder in die Prims zu fließen.
Die Führung endete vor dem Gebäudekomplex am Obst- und Schaugarten.


Der darauffolgende kulinarische Ausflugsabschluss fand im Schmelzer Brauhaus statt.

Nähere Informationen:
https://www.muehlenverein-schmelz.de/
Bericht & Bilder: Dieter Tomm; einzelne Bilder: Margit Frenzel






